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DER WAHRE GEIST DER DAKAR: DIE KATEGORIE "ORIGINAL BY MOTUL"

MotulDE
08 January

Für die "Original by Motul"-Fahrer:innen ist die Teilnahme an der Dakar das Abenteuer ihres Lebens. Aber was ist diese Kategorie "Original by Motul" überhaupt? Eine kurze Einführung …

Die Ursprünge der "Original by Motul"-Kategorie gehen bis ins Jahr 1978 zurück, als Thierry Sabine die ursprüngliche Rallye Paris-Dakar startete. In dieser Ära waren alle Fahrer im Wesentlichen "Originale". Im Laufe der Jahre professionalisierte sich der Wettbewerb und immer mehr Werksteams mischten mit. Um den Geist der Dakar zu bewahren, wurde jedoch eine Klasse für Fahrer beibehalten, die keine Unterstützung oder Hilfe von außen in Anspruch nehmen sollten und wollten. Sie wurde die "Malle Moto Category" genannt. "Malle" ist das französische Wort für Kiste oder Koffer. Wörtlich bedeutet es also: Motorradfahrer:innen, die aus dem Koffer leben. Als Motul sich mit der ASO als Hauptpartner bei der Dakar zusammentat, wurde der Name der Kategorie Malle Moto in "Original by Motul" geändert.

Die Werte stimmen perfekt mit den Kernwerten von Motul überein. Weil die Kategorie so spezifisch ist, hat sie auch ein sehr einzigartiges Regelwerk. Im Wesentlichen dürfen die Fahrer nur maximal einen Koffer mitbringen, in dem sich alle wichtigen Dinge befinden. Sowohl Motul als auch ASO sind dafür verantwortlich, die "Original by Motul"-Teilnehmer so gut wie möglich zu unterstützen, aber meistens sind sie auf sich allein gestellt. 

Die ASO verpflichtet sich, die Rolle des Assistenzteams für die Pilot:innen dieser Kategorie zu übernehmen, indem folgendes zur Verfügung gestellt wird:

  • Bereitstellen einer Kiste pro Teilnehmer:in, die für die Aufbewahrung von persönlichen Gegenständen, Ersatzteilen, Werkzeugen und Zubehör des Teilnehmers verwendet werden soll sowie einer Taschenlampe
  • Transport der folgenden Gegenstände pro Teilnehmer:in: 1 Koffer, 1 Satz Räder, 1 Schlafzelt, 1 Reisetasche, 1 Satz Reifen
  • Freie Nutzung der Generatoren, Kompressoren und Werkzeugkästen
  • Einfacher Zugang zu den Renninformationen

Motul unterstützt die Original by Motul Teilnehmer:innen. Durch das Sponsoring dieser Kategorie bekommen die eingeschriebenen Fahrer:innen von MOTUL folgendes zur Verfügung gestellt:

  • alle Schmierstoffe und MC-Care Pflegeprodukte, die benötigt werden, um das Motorrad perfekt zu warten
  • ein Motorrad-Hebebühne
  • ein Umweltteppich
  • ein Sekunden-Schlafzelt (2 Personen), Isomatte, Schlafsack 0°, Überlebensdecke
  • eine 90l Reisetasche und einen 25l wasserdichten Rucksack
  • Mütze und Poncho
  • 2 personalisierte Rallye-Trikots
  • Hygiene-Kit

Eric Martinez bestreitet mit 60 Jahren sein erstes Rennen und erfüllt sich seinen Lebenstraum: 

"Im Jahr 2021 werde ich 61 Jahre alt, also hieß es: jetzt oder nie. Ich verfolge das Rennen schon seit der Zeit, als es noch Abidjan-Nizza hieß und von Afrika nach Frankreich führte und als Thierry Sabine noch mitfuhr. Außerdem wurde ich in Bouarfa geboren, einem kleinen Dorf in der marokkanischen Wüste, wo ich aufwuchs und im Sand spielte, bis ich sieben Jahre alt war. Meine Wurzeln liegen in der Wüste. “

Frederic Barlerin wird seine vierte Dakar als Original by Motul Fahrer bestreiten und hat beide Seiten der zermürbenden Rallye kennengelernt...

"In Peru ging mein Getriebe kaputt. Ich war in einem kleinen Dorf gestrandet und es war ziemlich kalt. Eine der einheimischen Familien, die sehr arm waren, gab mir die einzige Decke, die sie besaßen, damit ich mich wärmen konnte. Das war buchstäblich herzerwärmend! Auf meinem Rückweg hielt ich an, um mich bei der Familie zu bedanken. Es war eine so außergewöhnliche Erfahrung!"

Andere, wie Alexandre Bispo haben eine tiefere Verbindung zu diesem Rennen und wollen mit ihrer Teilnahme einem größeren Zweck dienen. 

"Als Kind hatte ich Leukämie. Ich möchte ein Vorbild für alle kranken Kinder da draußen sein, die auch an einer Krankheit leiden. Wenn man an sich selbst glaubt, kann man zurückkommen und es im Leben schaffen. Das soll meine Botschaft an sie sein: behaltet den Glauben. Außerdem fahre ich auch für meinen Vater, der ziemlich krank ist und im Krankenhaus liegt. Letztes Jahr war er bei der Dakar, um mich zu unterstützen, aber dieses Jahr kann er nicht dabei sein. “

Alle diese Fahrer:innen haben ihre eigenen Geschichten und Gründe für die Teilnahme und wir können es kaum erwarten, sie in Aktion zu sehen!

© Pictures: Dakar Rally, DPI Images, Yamaha Racing

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